Überzeugten sich von der Arbeit in der Integrierten Leitstelle (von links): Stadtbrandmeister Thomas Frech, Rudi Denzer (Chef der Polizeidirektion Böblingen), DRK-Kreisgeschäftsführer Wolfgang Breidbach, AOK-Geschäftsführer Eberhard Mauser, Erster Landesbeamter Wolf Eisenmann, Herbert Mann (Chef der Leitstelle), Böblingens Oberbürgermeister Wolfgang Lützner und DRK-Kreisvorsitzender Michael Steindorfner. Am Bildschirm DRK-Disponent Jochen Mass als Diensthabender.
Interessanter Einblick in die Arbeit der Integrierten Leitstelle (von rechts): Stellvertretender DRK-Kreisbereitschaftsleiter Hans-Albert Binder, Kreisbereitschaftsleiter Rainer Kegreiss, Kreisbereitschaftsleiterin Renate Kottke und Kripo-Chef Rüdiger Winter.

Integrierte Leitstelle harmonischer Dreiklang zwischen DRK, Feuerwehr und Landkreis: Pünktlich, schnell, zuverlässig

Von einem "harmonischen Dreiklang" zwischen DRK, Feuerwehr und dem Landkreis mit der Stadt Böblingen sprach der DRK-Kreisvorsitzende Michael Steindorfner bei einer Feierstunde aus Anlass des zehnjährigen Bestehens der Integrierten Leitstelle. Die Leitstelle in der Feuerwache im Röhrer Weg in Böblingen besteht seit Juli 2000.  

Steindorfner legte in seiner Ansprache imponierendes Zahlenmaterial vor: Zwölf Rettungsassistenten des DRK-Kreisverbandes Böblingen sowie acht Disponenten der Freiwilligen Feuerwehr Böblingen bearbeiten alle Anfragen und Notrufe, die über die Notrufnummern 112 und 19 222 (für Krankentransporte) hier eingehen. Insgesamt stehen fünf Arbeitsplätze zur Verfügung. Davon sind tagsüber jeweils drei und nachts zwei besetzt. Die Leitstelle in Böblingen ist rund um die Uhr, auch an Wochenenden, Sonn- und Feiertagen erreichbar. Zeitgemässe Computertechnik unterstützt die Mitarbeiter in der Leitstelle. Pro Arbeitsplatz sind täglich weit über 200 Gespräche abzuwickeln und jährlich werden über 46 000 Einsätze  für den Rettungsdienst und die Feuerwehr bearbeitet. Michael Steindorfer: "Beachtliche Zahlen, die beweisen, dass es richtig war, diese gemeinsame Einrichtung zu schaffen. Sie steht in erster Linie im Dienst unserer Bürgerinnen und Bürger, wenn diese in Notsituationen geraten. Von hier aus wird in jedem Einzelfall schnelle und gezielte Hilfe organisiert, werden Maßnahmen koordiniert und aufeinander abgestimmt."

Der DRK-Kreisvorsitzende verwies darauf, dass kürzlich Herbert Mann in sein neues Amt als Leiter der Integrierten Leitstelle eingeführt worden sei. Mann verfüge über eine hohe Qualifikation und eine reiche Erfahrung. "Notwendige Voraussetzungen, um diese verantwortungsvolle Tätigkeit, bei der es nicht selten um die Rettung von Menschenleben geht, ausüben zu können", betonte Steindorfner. Er wie die beiden folgenden Redner sprachen Herbert Mann und allen Mitarbeitern der Leitstelle für ihren aufopferungsvollen Dienst ein herzliches Dankeschön aus. Steindorfner bezog in seine Dankesworte auch das Landratsamt Böblingen für die "außerordentlich vertrauensvolle Zusammenarbeit" ein. Sein Wunsch: "Möge es auch künftig einen harmonischen Dreiklang zwischen Rotem Kreuz, Feuerwehr und dem Landratsamt geben. Zum Wohle der Menschen  im Kreis. Sie können sicher sein, daß alle Beteiligten zur Stelle sind, wenn sie gerufen werden, wenn Hilfe benötigt wird. Pünktlich, schnell und zuverlässig wie schon in den vergangenen zehn Jahren".

Wie schon Michael Steindorfner wies auch der Erste Landesbeamte im Landratsamt Böblingen, Wolf Eisenmann, auf die "schwierige Geburt" der Integrierten Leitstelle hin. Doch gemeinsam und mit viel gutem Willen seien alle Schwierigkeiten überwunden worden.  Eisenmann sprach von einer segensreichen Einrichtung. Über allem stehe die Sicherheit der Bevölkerung. Dass diese gewährleistet sei, dafür könne man garantieren. Er sei einfach glücklich über diese Einrichtung.  Wolf Eisenmann sagte, gewissermaßen als Geburtstagsgeschenk zum Zehnjährigen, zu, die Technik der Integrierten Leitstelle weiter zu verbessern und zukunftsfähig zu machen.

Böblingens Oberbürgermeister Wolfgang Lützner bezeichnete die Integrierte Leitstelle als "tolles Beispiel für gute Zusammenarbeit und gemeinsames Zusammenwirken." Viele andere Landkreise verfügten über keine derartige Einrichtung. Die von Wolf Eisenmann zugesagte weitere Modernisierung wertete OB Wolfgang Lützner nicht zuletzt als "Zeichen für die Standortsicherung".

An der Feierstunde in der Böblinger Feuerwache nahmen unter anderem auch der Leiter der Polizeidirektion Böblingen, Rudi Denzer, Kripo-Chef Rüdiger Winkler, DRK-Kreisgeschäftsführer Wolfgang Breidbach, der stellv. Kreisgeschäftsführer Hartmut Wollwinder, DRK-Rettungsdienstleiter Ernst Baldauf, Mitglieder des DRK-Kreisvorstandes, die DRK-Kreisbereitschaftsleiterin Renate Kottke, DRK-Kreisbereitschaftsleiter Rainer Kegreiss sowie dessen Stellvertreter Hans-Albert Binder, Böblingens Stadtbrandmeister und Feuerwehr-Kommandant Thomas Frech, Kreisbrandmeister Guido Plischek und der stellv. AOK-Geschäftsführer Eberhard Mauser teil.